*Die „Frau Busta“ – wie Österreichs umtriebigster Baumeister die Dame, die beim Opernball gern seinen Gästinnen die Show stiehlt, nennt – fällt weder durch „Seitenblicke“- Gezicke auf, noch durch peinliche TV-Homestories. Dafür verblüfft die einstige Hardcore-Queen seit Jahren immer wieder durch innovative Ideen und vor allem durch ihre zahlreichen Talente.
Kunst und Sex gehören einfach zusammen “, dieser Satz stammt von einer Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf die es wissen muss: Dolly Buster! Mit Gemälden nackter Frauen präsentiert sich Ex-Pornostar Dolly Buster (36) jetzt auch als Malerin. „Sklave“,„Rasiert“ oder „Erregbar“ lauten die Titel ihrer Bilder,die die gebürtige Pragerin in Düsseldorf vorgestellt hat. Auf ihren Gemälden sind erotische Motive zu sehen, die in einer zweiten Schicht mit geschleuderter und getröpfelter Farbe übermalt sind. Das hat alles so angefangen: „Freunde kamen zum Essen und haben ein angefangenes Bild von mir gesehen. Darauf war ein Stück Nase,ein offener Mund und ein Kinn zu sehen.“ Einer der Freunde habe begeistert gefragt,ob das wirklich ein echter Warhol sei. „Nein,ein echter Buster.“ Seit diesem Erfolgserlebnis malt Dolly Buster regelmäßig und nicht mehr nur in der Freizeit. An der renommierten Kunstakademie Düsseldorf besucht sie seit einem Jahr regelmäßig Malkurse bei Armin Tölke. Dolly Buster: „Herr Tölke hat schon nach wenigen Kursabenden zu mir gesagt,d u bist eine von uns.“ Die mit Kohle und Bleistift vorgezeichneten erotischen Motive pinselt Dolly Buster mit Acryl direkt und mit großem Schwung auf die Leinwand. Hauptsächlich malt sie nackte Frauen oder Teile von ihnen. Busen, Gesicht, Po. Oft steht Dolly Buster die bekannte Drag Queen Olivia Jones Modell. „Für mich ist Olivia die absolute Überfrau. Männer reizen mich nicht,die sind zu hässlich, ich mag das Weibliche.“ Ab Ende November ist ihre ‘Popp Art’ im „Café Keese“ in Hamburg zu sehen,da nn wandert die Ausstellung in andere deutsche Städte und nach Moskau. Einen Dolly Buster kriegt man ab schlichten 10.000 Euro, der Erlös wird zu einem Teil für soziale Zwecke gespendet. Wie die ehemalige Pornodarstellerin erklärte, sollen die Werke anschließend im In und Ausland gezeigt werden. In den neunziger Jahren versuchte sich Dolly bereits viel beachtet als Sängerin. Der Clip zu „Make love (no war)“ lief damals bei VIVA. Inzwischen ist die Schauspielerin hinter die Kamera getreten und produziert nur mehr ihre eigenen Porno- Filme. Des weiteren betreibt sie auch eine eigene Erotikshop-Kette namens „Dolly Buster“. Auch als Buchautorin hat sie bereits Erfolg. Im April 2003 erschien ihr Thriller „Tiefenschärfe“, schon der zweite echte Buster- Thriller Nach „Hard Cut“. Dolly Buster hat auch immer wieder durch politische Avancen von sich Reden gemacht. So unterstützte sie Guido Westerwelle (FDP) im Bundestagswahlkampf 2002 und bezog dabei vor allem Stellung für die freie Liebe, überraschte jedoch viele vor allem mit ihren Grundkenntnissen des bundesdeutschen Parteipro gramms. 2004 kandidierte die Tschechin in ihrer Heimat als Nora Baumberger für die tschechische Partei NEI (Nezávislá iniciativa, Unabhängige Initiative) für das Europaparlament. Sie scheiterte dabei allerdings. Nun scheint sich Dolly mehr und mehr zum künstlerischen Multitalent zu entwickeln und wir sind erfreut, dass sie wenigstens auf diese Weise wieder gern zum Pinsel greift…
*Quelle: ÖKM, Nr. 566 vom 09.11.2006
« Dolly Buster: Make Love (make no war) – Dolly Buster auf der Venus 2009 »
Dolly gehört noch zum alten Eisen der Pornobranche, ihre Filme sind einfach Kult und sollten in keiner Pornosammlung fehlen!
Kommentar: Gina Wild – 18. Dezember 2009 @ 10:22
Also da gebe ich euch vollkommen recht. Dolly Buster ist und wird auch immer eine Ikone unter den Pornstars bleiben. Es ist fraglich ob da jemals wieder jemand rankommen kann. Ich würde sagen Gina Wild ist ihr am dichtesten auf den Fersen auch wenn sie wie Dolly sich schon lange aus dem Porno Biz verabschiedet hat. Einfach Cult – wahrscheinlich auch noch in vielen Jahren …
Kommentar: Eldrik – 07. Februar 2010 @ 14:23
Ach Blödsinn, Dolly Buster und Gina Wild würden sich doch niemals in die Quere gekommen. Erstens sieht Gina viel besser aus und zweitens brauchen wir von der Natürlichkeit gar nicht reden, oder? Aber das Lied Make Love (make no war) von Dolly war schon cool. Weit besser als das von Sexy Cora
Kommentar: Sexy Cora – 18. Mai 2010 @ 07:59
Jetzt ist Dolly aber sehr wohl peinlich aufgefallen. Dino adé und Jüngling her. Naja, so ist es, wenn einen alten Herren die Männlichkeit verlässt, die ein junger Mann noch hat
Kommentar: Amateurpornos – 05. Oktober 2010 @ 14:08